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Was Sie schon immer über Diamanten wissen wollten:

Der Diamant gilt von alters her als der König der Edelsteine. Sein Name wird aus dem griechischen Wort "Adamas", der Unbezwingbare, abgeeitet. Seine alles übertreffende Härte hat ihm diesen Namen gegeben. In Indien sind die ersten Diamantvorkommen nachweislich etwa 300 Jahre v. Chr. entdeckt worden.
Anfang des 18. Jahrhunderts fand man in Brasilien Diamanten. In Südafrika wurde 1867 am Oranjefluß nahe bei Hopetown der erste Diamant gefunden. Das Kind eines armen Farmers spielte in Ermangelung von Murmeln mit einem glänzenden Stein. Eine Untersuchung dieses Steines ergab, dass es sich um einen Diamanten handelte.
Nach einzelnen größeren Diamantenfunden, wie z.B. den "Stern von Afrika", setzte in Südafrika ein regelrechtes "Diamantfieber" ein. Im Laufe der Zeit entstand durch die Schürfungen mitten in der heutigen großen Stadt Kimberley ein künstliches Loch, welches den Namen "Big Hole" trägt. Hier wurde 1905 auch der größte Rohdiamant
der Welt, der "Cullinan", mit einem Gewicht von 3106 Karat (=621,2 g), entdeckt und als Geschenk an die Britische Krone weitergegeben. Einige Spezialisten für Rohdiamanten vertreten die Meinung, der "Cullinan" lasse seiner Form, Struktur und Spaltfläche nach darauf schließen, daß es sich dabei vielleicht nur um die Hälfte eines ehemals noch größeren Rohdiamanten handelt.
 Die 4 C: Cut, Colour, Clarity und Carat

Vier Kriterien bestimmen den Wert eines Diamenten und damit auch seinen Preis: Cut (der Schliff), Colour (die Farbe), Clarity (die Reinheit) und Carat (sein Karat-Gewicht). Erst aus der Kombination dieser vier Merkmale ergibt sich die Einzigartikeit jedes einzelnen Diamanten.
 Carat (Karat)

Das Gewicht und damit auch die Größe eines Diamanten wird in Karat gemessen. Das Karat ist in 100 Punkte unterteilt. Ein Diamant von 50 Punkten wiegt also ein halbes Karat. Zwei Diamanten mit gleichem Karatgewicht können allerdings einen sehr unterschiedlichen Preis haben - je nach Schliff, Farbe und Reinheit.
 Cut (Schliff)

Erst der wohlproportionierte Schliff gibt dem Diamanten sein "Feuer". In einem gut geschliffenen Diamanten wird das Licht von einer Facette zur anderen reflektiert und strahlt dann durch das Oberteil des Steins zurück.
 Colour (Farbe)

Die Farbe ist das persönlichste Kriterium innerhalb der 4 C, denn jeder Mensch bevorzugt andere Farbtöne. Die Farbe eines Diamanten zu "messen" heißt zu beurteilen, wie nahe er der Farblosigkeit kommt. Die seltensten und weißesten werden mit "D", "E", "F" usw. bewertet leicht getöntes Weiß hat den Wert "I" oder "J" zur Folge. Es gibt auch Diamanten, mit einer kräftigen reinen Farbe - die extrem selten sind, sie werden "Fancies genannt und können z. B. Pink, Blau oder Gelb sein.  Clarity (Reinheit)

Die Reinheit eines Diamanten wird daran erkannt, in welchem Maße er frei von Einschlüssen - den sogenannten "Fingerabdrücken der Natur" ist. Fast alle Diamanten zeigen Einschlüsse von nicht kristallisiertem Kohlenstoff also des Stoffes aus dem sie entstanden sind. Oft sind die Einschlüsse mit bloßem Auge nicht zu erkennen und werden erst unter der Lupe oder gar dem Mikroskop sichtbar. Je reiner ein Diamant ist, desto seltener und wertvoller ist er.

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